die mit diesem Leuchtturm verbundene Erinnerung in mag ich ganz besonders...

Eindrucksvoll ist der im Nationalpark Canaima mit dem berühmten Salto Angel

(mit fast 1000 m der höchste Wasserfall weltweit) ist Ciudad Bolívar. Mangels Straßenverbindungen ist man auf das Flugzeug angewiesen, um nach Canaima zu gelangen.
Canaima selbst ist ein kleiner Ort direkt an der Lagune, die ein Auffangbecken für zwei Wasserfälle (Salto Hacha und Salto El Sapo) darstellt.

Die Lagune selbst weist wunderbare Sandstrände auf.

Ungewöhnlich ist das dunkel gefärbte Wasser, das durch Humusstoffe verrottender Pflanzen zustande kommt.

Der Salto El Sapo kann auf einem schmalen Pfad unterhalb des eigentlichen Wasserfalls durchquert werden.
Aufgrund der häufigen, intensiven Tropenregen sind die Wasserfälle sehr eindrucksvoll.

Canaima stellt das "Tor" zur Welt der Tepuis, den einzigartigen Tafelbergen Venezuelas dar.

Manche Tepuis (insbesondere die höheren) haben innerhalb von Jahrmillionen der Isolation auf ihren Hochflächen eine einzigartige Vegetation entwickelt, die sonst nirgends vorkommt.

Schon bald nach Canaima ist der Fluss von Tepuis (Tafelbergen) auf beiden Seiten umgeben.

Der Fuß des Salto Angel befindet sich einige Kilometer vom Fluss entfernt.
Der Weg zum Wasserfall führt durch den lichten Dschungel, zunächst flach, dann immer steiler werdend.
Das meiste Leben im Urwald spielt sich auf den Baumgipfeln ab, am Boden findet man nur relativ wenige Blütenpflanzen.

Der Salto Angel ist der weltweit höchste Wasserfall mit insgesamt 979 m Fallhöhe (davon über 800 ohne Unterbrechungen). Da momentan (Sept. 2000) Regenzeit ist, erhält der Salto Angel relativ viel Wasser
Aufgrund der enormen Höhe und dem variablen Wetter muss man manchmal längere Zeit warten, um den gesamten Fall ohne Wolken zu sehen.
Entdeckt wurde der Wasserfall vom amerikanischen Piloten Jimmy Angel, der bei der Goldsuche am Plateau des Auyántepui (der Tafelberg, von dem aus der Wasserfall herabstürzt) mit seinem Flugzeug landete.Da der Untergrund zu schlammig für einen weiteren Start war, musste er mit seinen Begleitern mühsam den Berg herabklettern und entdeckte dabei den bislang unbekannten Wasserfall.

Am Fuß des Falls ergießt sich das Wasser nach einer kleineren Kaskade in ein natürliches Becken.
Dieses ist zum Baden sehr beliebt, wenn auch die großen Felsblöcke unter Wasser das Schwimmen nicht ganz einfach gestalten.
Besonders Wagemutige benützen die glatten Felswände als natürliche Rutschbahn.

Blick auf die wolkenumhüllten Gipfel der Tafelberge auf der anderen Seite des Flusses.

Canaima

Nach einer nahezu 24-stündigen Fahrt gelangt man in die venezolanischen Andenausläufer mit dem höchsten Berg Pico Bolívar (5007 m). Die Hauptstadt der Andenregion ist Mérida, die auf ca. 1500 m Höhe zwischen zwei Gebirgsketten liegt.

übrigens, diese Kirchen sind gar nicht sooo hoch wie man vielleicht zu glauben scheint. Steht man davor, sind sie meist nicht größer als ein dreistöckiges Haus in Germany.

Aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse ist das Auto nicht unbedingt Fortbewegungsmittel Nummer 1 ...
... sondern vielmehr Pferde (wenngleich diese oft wenig Lust haben, sich ungeübten Reitern unterzuordnen).
Ist man jedoch mit dem Auto unterwegs und muß tanken, dann glaubt man den Augen gar nicht zu trauen! In Venezuela tankt man mehrere Liter um überhaupt einen halben Euro bezahlen zu können!

Guacamayos, die großen Papageien Venezuelas, leben auch als Haustiere, ohne jedoch wie bei uns in Käfigen eingesperrt zu sein.
Man sieht sie überall.

Ab und zu sieht man auch ihre wildlebenden Verwandten vorbeiziehen.

Manu National Park

Typisches Fortbewegungsmittel in den überschwemmten Gebieten ist das breite Kanu mit sehr geringem Tiefgang.


Fahrt auf dem lokalen Fluss, der sich in einem Wirrwarr durch die Pflanzen schlängelt.

Wir haben versucht Pirañas zu angeln. Die gar nicht so aggressiven Fische (man kann problemlos neben ihnen baden) haben jedoch nicht nur scharfe Zähne, sondern sind auch gar nicht dumm.
In den meisten Fällen fressen sie nur den Köder von der Angel, ohne sich selbst erwischen zu lassen.

Die Einheimischen fangen mit enormer Geschicklichkeit Kaimane (südamerikanische Krokodilart), deren Häute verkauft werden.

Aber auch das Fleisch ist essbar (ungewöhnlicher, aber ansprechender Geschmack).

Nur mehr wenige Kilometer von der Küste entfernt befindet sich das wunderschöne Kolonialstädtchen Choroní.

impressionen davon:


Wie üblich in Venezuela weisen auch hier die Häuser eine enorme Farbenvielfalt auf.
Besonders Fenster und Türen werden oft mit intensiv leuchtenden, aber immer harmonischen Farben gestrichen.

Wenige Kilometer weiter direkt an der Küste liegt der Ort Puerto Colombia, der auch von Venezolanern besonders am Wochenende gerne zum Baden genutzt wird. An der "Strandpromenade" befinden sich Reste einer alten Befestigung.

Etwas ungewöhnlich für die Karibikküste sind die hohen Wellen, die das Surfen zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung machen.

Für viele die Hauptattraktion von Puerto Colombia ist der wenige Gehminuten entfernte Traumstrand Playa Grande.

Wie üblich sollte man auch hier darauf achten, nicht direkt unter einer Kokospalme zu liegen.
Besonders lustig anzusehen ist wenn sich Touristen zutrauen die auf den Strand treffenden hohe Wellen zu bezwingen. Man kann eigentlich froh sein, dass man durch die ungeheuere Kraft nicht wie ein Holzstück aufs offene Meer gesogen wird


Caracas, die Hauptstadt von Venezuela. Caracas (die zweite Silbe wird betont!) liegt auf ca. 800 m Höhe in einem langgestreckten Tal des Küstengebirges und ist vor allem für seine moderne Architektur bekannt.
Fast ein "Wahrzeichen" von Caracas sind zwei moderne Wolkenkratzer, genannt Torre Este und Torre Oeste

Statue von Simón Bolívar (1783-1830), dem Befreier Südamerikas von der spanischen Herrschaft. Bolívar genießt vor allem Venezuela nach wie vor größtes Ansehen, nach ihm sind u.a. die Währung sowie die Hauptplätze nahezu aller Städte des Landes (Plaza Bolívar) benannt.


Straßenmarkt im Zentrum

Ciudad Bolívar (früher als Angostura bekannt) liegt etwa 500 km südöstlich von Caracas am Río Orinoco. Berühmt wurde die abgelegene Kolonialstadt vor allem durch den Sieg von Simón Bolívar hier im Jahr 1817, der dem Unabhängigkeitskampf eine entscheidende Wende gab.

Wenige Kilometer von Ciudad Bolívar entfernt befindet sich die einzige Brücke über den Orinoco in seinem gesamten Lauf.


Typisch für ganz Südamerika sind die kanuartigen Boote mit Außenbordmotor...